Überholung eines 318 SB Mopar
Motor
aus einem 1969 Plymouth Fury
III
Fehler des Motors, Öl-Auswurf im Standgas
aus dem Öl-Peilstab.

Als erstes wird der Motor zerlegt und
geschaut was los ist.
Wichtig dabei ist immer, alles zu markieren.



Der Fehler war schnell gefunden, der Motor
ist komplett ausgefahren,
wie man schön an dem sehr großen
Kolbenringspiel sehen kann.

In dem Fall kann man den Motor nur noch auf
0.30 Aufbohren lassen.


Am Öl-Schlamm kann man sehen, dass dieser
Motor seine besten Zeiten hinter sich hat.

Nach dem Bohren der Zylinder werden als
erstes die Kurbelwelle und die Froststopfen montiert.
Neue Lager sind Pflicht !



Hier sieht man schon die neuen Hohnspuren
vom Bohren.

Die Nockenwelle wird eingebaut und mit
Einlauf-Fett eingerieben.


Hier kann man schön sehen, wie eng das Spiel
der neuen Kolbenringe ist.

Bei der Montage der Steuerkette muss man
darauf achten das die Null-Markierungen genau übereinander stehen.



Dieser Motor hat Schwimmbolzen in den Pleuels, dass heißt, die neuen Kolben
können einfach an die alten Pleuelstangen
montiert werden.
Sie werden mit Sprengringen rechts und links
im Kolben-Bolzen-Loch gesichert.

Eine neue Ölpumpe muss ebenfalls montiert
werden, hier eine HV-Pumpe von Melling.

Die neuen Kolben sitzen schön eng in der
neuen Bohrung.



Alle Schrauben werden gereinigt und alle
Anbauteile sauber gemacht.

Nebenbei, wird das Getriebe auch neu
Abgedichtet, nichts ist schöner als ein dichtes Triebwerk!

Die Zylinderköpfe werden überholt,
gesäubert, Ventile neu Eingeschliffen und neue Ventilfedern montiert.


Die Zylinderköpfe werden montiert und auf
Drehmoment angezogen.

Alle anderen Anbauteile werden montiert.



Vor dem lackieren wird die alte Farbe
komplett entfernt und der Block mit Nitro
abgewaschen,
damit die neue Farbe gut hält.

Originalfarbe, Chrysler Blau


Im Auto angekommen, werden noch neue
Ventildeckel und Zündkabel montiert.




... schöne Autos, schöne Motoren, schöne
Frauen !!!