Aufbau
eines Chevy SB V8 zum
383 Strocker-Motor
Es gibt
viele Hersteller von Motor-Kit’s um einen 350 Motor
zum
383 zu
machen. Wichtig dabei ist, die Kurbelwelle muss mit den
Schwungscheiben
sowie mit den Kolben und Pleuel speziell gewuchtet
sein, sonst
läuft der Motor nachher wie ein Sack Muscheln.

Hier
sieht man den Chevy Motor als er vom Zylinderbohren zurück kam.

Gut kann
man die Bohr- und Hohnspuren in den Zylinderbuchsen sehen.

Ein
neuer Satz Nockenwellenlager ist Pflicht.

Beim Einbau
mit dem Spezialwerkzeug muss darauf geachtet werden,
dass die
Lager wieder genau an die richtige Position kommen.

Nach dem
Einbau der Lager sollte man die Nockenwelle zum Test
einbauen,
um zu prüfen ob alle Lager richtig sitzen.

Der neue
Satz Hauptlager für die neue Kurbelwelle.

Beim
Einsetzen sollte man darauf achten, dass die Lager im Block klemmen.

Hier
sieht man den Unterblock mit den ARP Lagerschalenbolzen.

Die neue
Kurbelwelle ist wie schon beschrieben, speziell auf alle
Komponenten
gewuchtet.

Beim
Einsetzen muss man aufpassen das sie nicht verkantet oder
an den
Bolzen anschlägt. Natürlich muss man vorher den Block
zurecht fräsen,
damit die Kurbelwelle nicht anstößt.

Dann
kann die Nockenwelle eingebaut werden, jede Nocke muss mit
einer
speziellen Einlaufpaste bestrichen werden.

Hier
sieht man die neuen Pleuels, diese haben Buchsen im
Kolbenbolzenloch.
Dadurch kann der Kolbenbolzen ohne
Einpressen
montiert werden (Schwimmbolzen).

Neue Kolben
mit speziellem Gewicht mit nur zwei Ventiltaschen.

Der
Bolzen wird einfach durch das Pleuel geschoben und je
rechts
und links mit einem Sicherungsring fixiert.

Dann
können die Kolben montiert werden, auch hier muss vorher genau
der
Block bearbeitet werden, damit die Pleuels beim drehen nicht an
die
Motorblockwand anstoßen. Auch auf die Nockenwelle muss man
achten,
denn nicht jede Nockenwelle passt zu einem Strocker-Umbau.
Also
muss auch hier gefräst werden, damit die Nockenwelle an den
Pleuels
vorbei geht, das dauert seine zeit.

Hier die
neue HV Öl-Pumpe mit speziellem Sieb für eine 6,6l Öl-Wanne.

Nun ist
der Unterblock fertig, alles muss gut eingeölt sein.

Nach dem
Anbau der Öl-Wanne (die natürlich auch an den Kurbelwellentrieb
angepasst
werden muss) und der Montage des Steuerkettendeckels,
kann der
Motorblock lackiert werden, hier in Chevy-Orange.

Die
neuen Alu-Zylinderköpfe sollten genau kontrolliert werden, man
weiß ja
nie wird die zusammen gebaut hat.

Dann
kann die Montage der Zylinderköpfe beginnen.

Die
Köpfe müssen mit einem speziellen Sequenz und den richtigen
Drehmomenten
angezogen werden.

Neue
Froststopfen aus Messing werden ebenfalls montiert.

Dann
können die neuen Kipphebel montiert werden, dabei ist darauf zu
achten, dass
die Kipphebel genau in der Mitte der Ventile aufliegen.
Dies
kann man mit den Stößelstangen-Führungs-Blechen genau einstellen.
Das
Einstellen der Ventile muss genau und überall gleich sein, nach
Angaben des
Nockenwellen-Herstellers.

Der neue Schwingungsdämpfer der genau zum Strocker-Kit passt,
wurde
aufgezogen, damit man ab jetzt den Motor immer genau
auf OT
stellen kann.

Dann
können weitere Komponenten wie Spinne, Wasserpumpe,
Vergaser
und Ventildeckel Angebaut werden.

Soweit
alles fertig, jetzt kann der Motor ins Auto.
Zwischenzeitlich
wurde ein TH350C Getriebe neu überholt und mit
einem
2500 Stall-Wandler ausgestattet. Neue Poli-Motorlager
sind
besser,
dann sitzt der Motor stabiler in seiner Aufhängung.

Beim Einbau
hilft eine Vergaserflansch-Hebeplatte ungemein.

Beim
rein heben sollte man zwei Helfer haben, einer der den
Motorkran
führt und einer der die Fotos macht J.

Nun die
Deckel drauf und alles verkabeln.

Hier nun
der Link zum Video des 1. Motorstarts. Wie man sehen wird
ist der Motor sofort ohne Mucken angesprungen,
der Qualm kommt
vom Lack
der neuen Krümmer, also keine Panik J
Danke an
Ralf für die RAMAX-Teamarbeit, Sigi und Peter für die
Hilfestellungen
beim Motoreinbau und Ralph H. für das drehen
des
Videos.